NetzWerke: Die Geschichte der Stadtwerke München - Bähr Johannes, Erker Paul
 

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NetzWerke: Die Geschichte der Stadtwerke München

Autor Bähr JohannesErker Paul
Verlag
Seiten 504
Suchbegriff Stadtwerke München 
ISBN | EBAN 3492058507 | 978-3492058506
ErschienenJuli 2017

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Im Aufbau und in der Entwicklung der kommunalen Versorgung mit Strom, Wasser, Nahverkehr, etc. spiegelt sich die Geschichte einer Stadt. Johannes Bähr und Paul Erker zeigen in einem eindrucksvollen Panorama, wie in München über mehr als zweihundert Jahre hinweg aus bescheidenen Anfängen eine umfassende Versorgungswirtschaft entstand. Es wird deutlich, dass der Aufstieg der Stadt sowohl mit bahnbrechenden Leistungen bei der Wasser- und Energieversorgung als auch bei den Verkehrsbetrieben zusammenhing. Erstmals untersuchen die beiden Historiker auch die Rolle der Münchner Stadtwerke im »Dritten Reich« und darüber hinaus die große Transformation von der defizitären Kommunalbehörde zum erfolgreichen Infrastrukturdienstleistungskonzern. Die Stadtwerke München schlugen dabei einen eigenen Weg ein, der nicht nur die Unabhängigkeit von den großen Energiekonzernen sicherte, sondern sie auch um zum größten Kommunalversorger Deutschlands werden ließ.

  • Einleitung
  • VON JOHANNES BAHR

I. Frühe Versorgungssysteme

  • VON JOHANNES BAHR
  • 1.  Am Anfang waren die Wasserbriefe
  • 2.  »Noch ziemlich finster«: Die erste Straßenbeleuchtung
  • 3.  Der späte Übergang zur Gasbeleuchtung

II.   Kommunalisierung im Übergang zur Moderne
VON JOHANNES BAHR

  • 1.  Das erste kommunale Großprojekt: Wasser aus dem Mangfalltal
  • 2.  Die Kommunalisierung der Energieversorgung
    • Der Konflikt mit der Gasbeleuchtungsgesellschaft
    • Erste Kraftwerke und Gründung der Städtischen Elektrizitätswerke
  • 3.  Von der Pferdestraßenbahn zu den Städtischen Straßenbahnen
  • 4.  Ein Volksbad für die Münchner
  • 5.  Erste Blütezeit der Kommunalwirtschaft
  • 6.  Bewährungsproben: Erster Weltkrieg, Revolution und Inflation
  • 7.  Mit Krediten die Zukunft sichern: Der Ausbau in der Ära Scharnagl

III. »Stadtwerke der Hauptstadt der Bewegung«
VON JOHANNES BAHR

  • 1.  Nazifizierung der Leitungsgremien und Kontinuität der Verwaltung
    • Werkleiter und Werkausschuss
    • Das »Führerprinzip« in der »Hauptstadt der Bewegung«
  • 2.  Vom Regiebetrieb zum Eigenbetrieb: Die Gründung der Stadtwerke
  • 3.  Die Entwicklung der Kommunalbetriebe in der »Führerstadt«
    • Strom für die Aufrüstung
    • Wasserwerke und Bäder
    • Omnibusse statt Straßenbahnen?
  • 4.  Kriegswirtschaft und Kriegsschäden
  • 5.  »Stets gut und anständig behandelt«? Der Zwangsarbeitereinsatz

IV. Städtische Monopolverwaltung am kommunalpolitischen

  • Zügel: Wiederaufbau und Modernisierung
  • VON PAUL ERKER
  • 1.  Prekäre Versorgungslage, Wachstum und Modernisierung:
    • Infrastrukturprobleme der einzelnen Bereiche
    • Die unmittelbaren Wiederaufbaujahre.
    • Zwischen Kohlepolitik, Erdgasboom und der Vision des eigenen
    • Atomkraftwerks oder: Der lange Kampf um die »Eigenständigkeit der EW nach Betrieb und Preis«
    • Absturz in die roten Zahlen und erste Sanierungsbemühungen:
    • Die Verkehrsbetriebe
    • Versorgungssicherheit und Qualität: Die Wasserwerke
  • 2.  Die Bewältigung der Wachstumsdynamik: Tarifdebatten, Ertragsentwicklung und Sorgen um die Eigenkapitalausstattung
  • 3.  Die Organisationsreform von 1959

V.  Städtische Versorgung im Zeichen von Ölkrise, Umweltdebatte und neuer Atomenergiepolitik
VON PAUL ERKER

  • 1.  Kraftwerkspoker und Strompreisgerangel. Konkurrierende Interessenlagen in der kommunalen Energieversorgung
  • 2.  Der kurze Abschied von der Tram. Die Verkehrsbetriebe in den Zwängen kommunaler öffentlicher Nahverkehrspolitik
  • 3.  »Projekt Oberau« und der endlose Wasserkrieg
  • 4.  An den Grenzen des Querverbundsystems. Unternehmensstrategie und betriebswirtschaftliche Entwicklung
  • 5.  Die verschleppte Rechtsformänderung. Organisationsreformen und Aufbruch zur »IT-based Company«

VI. Der lange Weg von der städtischen Verwaltungsbehörde zum kommunalen Versorgungsunternehmen
VON PAUL ERKER

  • 1. Die Rechtsformänderung der SWM im Zeichen der Liberalisierung der Märkte
  • 2. Am Vorabend der »Energiewende«: Das Energiekonzept von 1985 und die goldenen Jahre der Atomkraftwerksbeteiligung
  • 3.  Wettbewerb und Wandel der Verkehrsmärkte: Umbruch der
  • Verkehrsbetriebe und die große Verkehrsverbund-Reform
  • 4. Sanierungsfall SWM? Unternehmensstrategien, betriebswirtschaftliche Entwicklung und IT-Einsatz
  • 5. Auf der Suche nach einer neuen Unternehmenskultur: Aspekte der Unternehmensstrategie im Wandel

VII. Die SWM in der neuen Energiewelt: Herausforderungen und Problemlagen im Zeichen von Wettbewerb und neuem Regulierungsregime
VON PAUL ERKER

  • 1. Branchenentwicklung und politische Rahmenbedingungen im
  • Zeichen hoch volatiler Energiemärkte
  • 2. Strategie und Politik zwischen kommunalem Versorgungsauftrag und marktwirtschaftlicher Unternehmenspolitik
  • 3. Ausbauoffensive Erneuerbare Energien: Die SWM als Vorreiter und Schrittmacher der Energiewend
  • 4. Antworten auf die Veränderungen urbaner Mobilität und Lebensqualität: Die Infrastrukturdienstleistungen Verkehr und Wasser
    • Vom Verkehrsunternehmen zum Mobilitätsdienstleister:
    • MVG-Gründung und Modernisierungspolitik
    • Alte und neue Wasserkonflikte
  • 5. Betriebswirtschaftliche Performance: Risiken, Return on
    • Investment und Rentabilität oder: Der lange Atem nachhaltiger
    • Investitionen und die Abkoppelung von der Branchenentwicklung im Spiegel der Zahlen

Zusammenfassung und Ausblick
VON PAUL ERKER

  • Anhang
  • Anmerkungen
  • Quellen- und Literaturverzeichnis
  • Chronik
  • Verzeichnis der Werkleiter und Geschäftsführer
  • Grafikverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Abbildungsnachweis
  • Personenregister

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